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Mein Auslandspraktikum in Kanada mit PractiGo

08/07/2017

Über Instagram haben viele von euch sicher mitbekommen, dass ich in Kanada war – nicht zum Urlaub machen, sondern für ein Praktikum. In diesem Post erzähle ich euch alles dazu: Warum Kanada und warum ein Praktikum, wo ich doch schon fast drei Jahre mitten im Berufsleben stecke? Aber erstmal von vorn.

Im Ausland leben? Ich? Not gonna happen!

Ich war noch nie für längere Zeit so richtig weit weg. Klar liebe ich es zu reisen, neue Orte zu entdecken und einfach mal raus zu kommen aus dem Alltag. Aber für mehrere Wochen ganz allein in eine Stadt am anderen Ende der Welt, die man nicht kennt? Nach dem Abi und während dem Studium habe ich nie über so einen Schritt nachgedacht. Es schien mir ein zu großer Aufwand und ich habe nicht den Drang verspürt, für einige Zeit im Ausland zu leben. Das bereue ich auch bis heute nicht – nur um den Lebenslauf aufzupolieren, das sollte für mich nie der ausschlaggebende Grund sein. Ich habe mich immer sehr für Leute gefreut, die diesen Schritt gegangen sind, mich selbst aber nie an ihrer Stelle gesehen. Umso überraschter war ich von mir selbst, als der Gedanke, doch noch einmal Auslandserfahrungen zu sammeln eines Tages in meinem Kopf zu reifen begann und sich aus einer Schnapsidee nach und nach ein konkreter Plan entwickelte.

 

Warum ein Praktikum?

Neben meinem Job in einer Kommunikationsagentur studiere ich Psychologie als zweiten Bachelor an einer Fernuniversität. Das ist praktisch, weil man sich seine Zeit frei einteilen kann und quasi von überall aus studieren kann. Da es ein ganz normaler staatlicher Abschluss ist, gibt es natürlich einige Auflagen – wie zum Beispiel das Absolvieren eines Praktikums. Und auf einmal kam die Idee, dieses irgendwo anders als in Deutschland zu machen. Schließlich musste ich mir dafür ohnehin meinen gesamten Jahresurlaub nehmen! Warum ich ausgerechnet nach Kanada wollte, ist mir jedoch bis heute ein Rätsel (vielleicht wegen des Ahornsirups?). Bei meiner Recherche bin ich zum Glück schnell auf PractiGo gestoßen, eine Organisation, die sich auf die Vermittlung von Auslandspraktika und Work & Travel spezialisiert hat – und schon kam ich dem großen Traum Monat für Monat immer näher.

Die Organisation

Nachdem ich mich für Kanada und speziell Vancouver entschieden hatte, musste nur noch ein geeigneter Praktikumsplatz gefunden werden. Bevor ich mich für PractiGo entschieden hatte, habe ich es auch mehrere Wochen alleine probiert – offensichtlich nicht sehr erfolgreich. Nach mehreren sehr netten Telefonaten mit der deutschen und der kanadischen Ansprechpartner stand für mich fest, dass ich das Praktikum im Bereich Human Resources machen möchte. Ich hatte mich bereits im Juli letzten Jahres informiert und die Planung wurde für mich so übernommen, dass einem Abflug ein Dreivierteljahr später nichts im Weg stehen sollte! Vor dem ersten Job-Interview war ich dennoch super aufgeregt – und umso mehr erleichtert, als ich festgestellt habe, wie nett der Chef meiner zukünftigen Praktikumsstelle war und dass ich am Tag darauf schon die Zusage hatte! Das war wirklich der Moment, in dem ich realisiert habe, dass ich nun wirklich bald die Koffer packen kann.

Visum, Job und Co.

Bei der Beantragung des International Co-Op Visums (speziell für Studenten) wurde ich von Anfang an unterstützt und war erstaunt, wie schnell auch dieser Schritt geklappt hat. Vor dem „Papierkram“ hatte ich nämlich am meisten Respekt! Sobald alle Unterlagen geordnet waren und ich einige Wochen später einen großen Koffer im Zimmer liegen hatte, stieg die Vorfreude auf ein neues Land und neue Eindrücke ins Unermessliche und ich habe mich richtig darauf gefreut, mal komplett auf mich gestellt zu sein. Ich hätte mich auch vor dieser Zeit schon als selbstbewussten Menschen eingestuft, aber natürlich ist es einfach nochmal ein ganz anderes Gefühl, wenn man den Alltag inklusive neuem Job auch in einem fremden Land meistern muss und feststellt, dass es gar nicht so schwierig ist! 🙂

Das Praktikum selbst war einfach perfekt, um Einblicke in die kanadische Arbeitswelt zu bekommen und ich hatte genügend Zeit, auch nach der Arbeit noch Unternehmungen zu planen. Wann immer ich ein verlängertes Wochenende haben wollte, um auch mal weitere Ausflüge zu machen, konnte ich mir frei nehmen und so war der Traum Vancouver Island zu besuchen auf einmal zum Greifen nah! Denn so bereichernd ausländische Arbeitserfahrung auch ist, letztendlich geht es um das Land, die Menschen, die Kultur und dich selbst.

Vancouver, B.C. – Hashtag #schockverliebt

Leute, die schon einmal dort waren, haben mich vorgewarnt. Vor dem Flair dieser Stadt, dem Zauber und der atemberaubenden Natur drum herum. Ich habe damals nicht im Entferntesten geahnt, wie Recht diese Leute hatten! An die Landung am Flughafen mit Blick auf den Pazifik und die schneebedeckten Gipfel der Berge erinnere ich mich noch ganz genau und je mehr ich von Vancouver kennengelernt habe, desto weniger verstand ich, wie ich mich fast 8.000 km von zu Hause entfernt so zuhause gefühlt habe. Manchmal muss man Gefühle aber auch einfach genießen und sollte sie nicht hinterfragen! Über Vancouver selbst und die Ausflüge, die ich von dort aus unternommen habe, wird in den nächsten Wochen noch ein gesonderter Blogpost online kommen.

 

Mein Fazit zum Auslandspraktikum

Falls ihr über einen Auslandsaufenthalt nachdenkt – hört auf zu denken, sondern macht es einfach. Ich bin unfassbar dankbar für die Erfahrung und vor allem dafür, dass ich mich selbst noch ein ganzes Stück besser kennenlernen konnte. Das Praktikum war für mein Studium eine wichtige Grundlage und ich konnte mir ein perfektes Bild von der Arbeit in einer HR Agentur machen. PractiGo hat mir während der kompletten Organisation zur Seite gestanden und es mir ermöglicht, mich voll auf meinen regulären Job in München zu konzentrieren zu können – neben dem hätte ich die ganze Vorbereitung nämlich gar nicht alleine geschafft! Der Schritt hat mich natürlich nicht nur karrieremäßig weiter gebracht, sondern wird für immer in meiner Erinnerung bleiben als eine der aufregendsten Zeiten meines Lebens. Ich habe mich ab der ersten Sekunde in das Land und die Stadt verliebt und das sogar so sehr, dass der nächste Flug schon gebucht ist!

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Discussion about this post

  1. Carolin sagt:

    Ein richtig cooler Erfahrungsbericht 🙂 Ich finde es auch so so wichtig Auslandserfahrung zu sammeln und auch mal für längere Zeit in einem anderen Land zu leben! Super, dass du diesen Schritt gemacht hast und umso besser, dass es dir so gut gefallen hat <3

    Liebe Grüße, Caro :*
    http://nilooorac.com/

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