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So klappt’s mit der Kooperation // +Outfit: Off-Shoulder Trend

15/08/2016

Hallo ihr Lieben!

Dieser Beitrag dürfte vor allem für die Blogger unter euch interessant sein – für alle anderen vielleicht auch! Ich habe meinen Blog, wie die meisten, gestartet, weil es mir Spaß macht. Ich habe Freude daran, andere zu inspirieren und merke immer wieder, wie gut das Bloggen mir und meiner Entwicklung tut (nicht nur was den eigenen Stil angeht).

Umso schöner ist es, wenn auch Agenturen und Unternehmen auf die eigene Arbeit aufmerksam werden und nach einer Zusammenarbeit fragen, die natürlich ganz unterschiedlich aussehen kann. Damit ich meine bisherigen Erfahrungen mit euch teilen kann, gibt es jetzt ein paar wertvolle Tipps von mir, wie ihr (egal mit welcher Reichweite) an tolle Kooperationen kommt!

  1. Ran an die Tasten! Natürlich könnt ihr warten, dass ihr von selbst angeschrieben werdet. Bei der Masse an wirklich guten Blogs da draußen könnt ihr aber schnell mal übersehen werden. Deshalb ist es sehr wichtig und notwendig, selber nach (PR) Agenturen zu recherchieren und euch dort – am besten gleich mit eurem Mediakit – vorzustellen. Wenn ihr einmal auf den wichtigen E-Mail-Verteilern seid, bekommt ihr Einladungen zu Events meistens super easy und könnt dann vor Ort in eine gute Beziehung investieren. Ich habe ca. 80% meiner Kooperationen durch direktes Anschreiben bekommen – die Mail-Adressen der Ansprechpartner bekommt man meist über die Websites ganz leicht raus.
  2. Höflichkeit und Interesse! Behandelt die Ansprechpartner eurer Kooperationen immer freundlich – eigentlich ein No-Brainer. Wenn ihr schonmal auf der jeweiligen Website seid, um nach der richtigen E-Mail-Adresse zu suchen, lest euch gleich ein bisschen in die Firmenphilosophie ein. Dann könnt ihr in eurer Anfrage gleich begründen, warum ihr Label XY auf eurem Blog vorstellen wollt. Mails, die einfach nach Copy & Paste aussehen und an jedes beliebige Unternehmen geschickt werden, machen hingegen einen nicht so guten Eindruck. Nehmt euch also lieber ein paar Minuten mehr Zeit.
  3. Initiative zeigen! So ähnlich wie auch schon im vorherigen Punkt angesprochen, geht es hier eher um die Details einer Zusammenarbeit. In vielen Agenturen sind Blogger Relations noch ein neues Feld und ihr nehmt den Ansprechpartnern auf jeden Fall die Berührungsängste, wenn ihr schon mit ersten, kleinen Ideen auffahrt. Das vergrößert nicht nur eure Chancen für einen Auftrag, sondern sorgt auch in der Branche für mehr Offenheit gegenüber Bloggern und räumt vielleicht sogar mit ein paar Vorurteilen auf!
  4. Professionalität! Unter den vielen Bloggern und Instagrammern gibt es natürlich viele, die einfach durch das Posten von ein paar Selfies zu 150k gekommen sind und jetzt mit Produkten zugeklatscht werden. Diese werden aber wahrscheinlich nicht gerade dafür sorgen, dass das Bloggen in Zukunft ein immer ernster zu nehmender Job wird, der mit viel Arbeit, Hintergrundwissen, technischem Know-How, Organisationstalent und anderen Fähigkeiten verbunden ist. Sagt daher immer klar, was ihr anbieten könnt und was ihr dafür haben wollt (hier sei nochmal auf meinen Beitrag zu unbezahlten Kooperationen verwiesen). Wenn ihr in der Anfrage kurz beschreibt, wie Kooperationen normalerweise bei euch ablaufen, kann sich eurer Gegenüber ein besseres Bild von euch und eurer professionellen Arbeitsweise machen. Achtet auch unbedingt auf Rechtschreibfehler!
  5. Sucht euch eure Nische! Wenn ihr regelmäßig Blogs lest und euch die Bildunterschriften auf Instagram durchlest, wird euch eines auffallen: Es gibt eine Reihe größerer Brands und Shops, die offenbar gern mit Bloggern zusammenarbeiten. Auf diesen Zug aufzuspringen, kann gerade als kleinerer Blogger ziemlich schwer sein, denn leider wird immer noch viel zu viel Wert auf allein die Instagram Reichweite gelegt. Ich habe immer wieder gemerkt, dass es durchaus Sinn macht auch kleine und eher unbekannte Labels anzuschreiben – von denen ihr vielleicht gar nicht wisst, wie sie zu Blogger-Koops stehen. Mehr als Nein sagen können sie nunmal nicht und sind, wie gesagt meistens dankbar, wenn man einen Schritt auf sie zu macht und ihnen proaktiv ein kleines Konzept vorschlägt.

Ich hoffe euch helfen meine Tipps weiter und schreibt mir gern in die Kommentare, wenn ich einen super Tipp von euch vergessen habe! 🙂

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit dem Look – der Offshoulder Trend ist einfach super elegant. Wundert euch nicht über die langen Haare, die Fotos sind schon vor einigen Wochen entstanden! Wie gefällt euch das Outfit?

Katha <3

collage_offshoulder

Weisse-Bluse-Offshoulder-Schleife-5 Weisse-Bluse-Offshoulder-Schleife-7_sw Weisse-Bluse-Offshoulder-Schleife-11 Weisse-Bluse-Offshoulder-Schleife-18 Weisse-Bluse-Offshoulder-Schleife-20 _sw Weisse-Bluse-Offshoulder-Schleife-32 collage_offshoulder2Weisse-Bluse-Offshoulder-Schleife-33

Off-Shoulder Top – SheIn

Culotte – Forever 21

Schuhe – Zara

Sonnebrille* – KBL Eyewear

Tasche – FTW the Shop

*die Sonnenbrille wurde mir von KBL zur Verfügung gestellt, den Beitrag dazu lest ihr hier.

Fotos: Max + One

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7 Discussion to this post

  1. Christina sagt:

    Ein wirklich cooler Beitrag! Ich habe inzwischen auch schon ein paar Kooperationen hinter mir und mittlerweile auch ein Mediakit. Ich habe selber auch viele Firmen angefragt, aber nach einiger Zeit kommt das tatsächlich alles von selbst 🙂 Manchmal erscheinen mir Angebote auch zu seltsam und dann finde ich es wichtig, nicht alles gleich anzunehmen und die Leser mit irgendeinem Müll zu bequatschen. Die Mischung macht’s 🙂
    Toller Look übrigens auch!

    Love,
    Christina ♥
    cinapeh.blogspot.de

  2. Carolin sagt:

    Super interessanter Blogpost! Ich habe tatsächlich noch nie selbst ein Unternehmen angeschrieben, meine bisherigen Kooperationen gingen alle von den Unternehmen aus. Vielleicht sollte ich das aber wirklich mal ändern und auch die Initiative ergreifen. Du hast mich da gerade wirklich motiviert 🙂
    Schreibst du eher PR Argenturen oder die Brands selbst an? 🙂

    Liebe Grüße

    http://nilooorac.com/

  3. Nadine sagt:

    Hey toller Artikel, sehr hilfreich! 🙂

    Auf meinem Blog habe ich momentan meine 5 Gründe um zu Bloggen:
    http://nadsaboutyou.blogspot.de/2016/08/5-reasons-why-i-am-blogging-outfit-late.html

    Würde mich freuen, wenn Ihr mal vorbei schaut!

    xx, Nad

  4. Liebe Katha, vielen Dank für den gelungenen Beitrag! Eigentlich alles selbstverständlich, aber heutzutage leider erwähnenswert (z.B. Rechtschreibung)… Leider sind einige Firmen auch wirklich dreist u unterschätzen den Zeitaufwand für das Erstellen eines Beitrages… Die Konkurrenz ermöglicht es eben… Viele Grüße aus Hamburg,

    Isabelle

  5. Birte sagt:

    Liebe Katha,

    Deine Tipps sind toll, das hilft bestimmt einigen Bloggern! Ich kann Dir im letzten Punkt nur zustimmen. Kleine Start Ups sind oft viel interessierter an tollen Kooperationen als die großen Firmen, bei denen eh jeder will!

    Und toller Look 🙂 Die Bluse sieht echt schön aus an Dir

    Hoffe wir sehen uns bald mal wieder,
    Birte
    http://show-me-your-closet.de/

  6. Ich kann dir in deinen Punkt nur zustimmen. Hatte inzwischen auch schon 2 kleine Kooperationen (durch meine Initiative) und vorallem Rechtschreibung und die Begründumg, warum man etwas über die Marke oder das Produkt schreiben möchte, finde ich als besonders wichtige Punkte.

  7. Tabea sagt:

    Toller und interessanter Artikel! Ich werde demnächst bezüglich Kooperationen auch mehr Eigeninitiative zeigen und Firmen und Agenturen selbst anschreiben. Bis jetzt habe ich meistens nur auf Angebote und Einladungen an mich reagiert.

    Viele Grüße
    Tabea
    http://bytabea.com/

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